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Bauanleitung:
Der
Block wird auf die Rückseite gelegt und ein rechteckiges Feld von
ca. 20 x 30 cm angezeichnet. Die Ränder werden zunächst mit
einem Fuchsschwanz etwa 1 - 2 cm tief eingeschnitten, damit beim Stemmen
keine ausgefransten Kanten entstehen. Danach wird mit dem Meissel das
Innere Stück für Stück vorsichtig ausgestemmt. Man kann
an allen 4 Rändern im Abstand von 2 - 3 cm senkrechte Bohrungen einbringen
(8 mm Steinbohrer), um das Abstemmen zu erleichtern. Bei einer Tiefe von
etwa 12 cm entsteht langsam die Nisthöhle. Die inneren Kanten werden
gebrochen, das Einflugloch leicht schräg mit d = 2 cm eingebohrt,
es werden 2 Lüftungslöcher zusätzlich angelegt und schließlich
wird der Bohr- und Stemmstaub mit einem Staubsauger entfernt. Die Nistwolle
wird eingefüllt. Die offene Fläche wird nun mit 2 Lagen Wellpappe
gegen Kälte dicht geschlossen. Zuletzt wird eine abnehmbare Rückwand
aufgeschraubt und an den umlaufenden Kanten möglichst versiegelt.
Zu
guter Letzt habe ich noch Bohrungen mit unterschiedlichem Durchmesser
(8 - 2 mm) in Reihe auf der Vorderseite angelegt. Nach dem Katalog der
Fa. Schwegler sollen Wildbienen, Grab-, Falt- und Wegwespen sich dort
wohlfühlen.
Das Ganze dauert - wenn man ein wenig geübt ist und alles bei einander
hat - nur wenige Stunden.
Klaus
Roggel
Berlin, 9. April 2002
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